Freiwillige Feuerwehr Walheim
// Einsatzabteilung / Einsätze / Einsätze 2018 / Einsatz am 06.04.2018
 
Brand eines Wohnhauses in Besigheim

Die Walheimer Feuerwehr wurde am Freitag, 6. April, zur Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Besigheim in die Besigheimer Vorstadt alarmiert. Diese wurde zunächst zu einem Brand 3 – einem Küchenbrand in einem Wohnhaus – gerufen, hier kam es während dem Zubereiten von Pommes Frites zu einem Brand einer Dunstabzugshaube. Die Köchin zog sich bei Löschversuchen leichte Verbrennungen an den Händen zu, es gelang ihr aber nicht das Feuer zu löschen.
Beim Eintreffen der Feuerwehr Besigheim schlugen die Flammen bereits aus dem Küchenfenster, außerdem griff das Feuer rasch auf das gesamte Wohnhaus, das aus dem 18. Jahrhundert stammte, über. Die Besigheimer Feuerwehr erhöhte somit die Alarmstufe, kurz nach dem Eintreffen, auf Brand 4. Das Wohnhaus gehörte zu einem Gebäudekomplex der aus vier Wohngebäuden bestand. Beim Eintreffen der Feuerwehren aus Ottmarsheim, Walheim, Löchgau, Bietigheim-Bissingen und Ludwigsburg stand ein Gebäudeteil bereits im Vollbrand. Alle vier Wohneinheiten wurden evakuiert. Durch die Feuerwehr Walheim konnte ein Hund gerettet werden. Für die Löscharbeiten wurde das Dach teilweise abgedeckt, trotzdem konnte ein Übergreifen auf zwei weitere Gebäudeteile nicht verhindert werden. Unter anderem, weil sich der Dachstock durch das komplette Gebäude zog. Das vierte Reihenhaus wurde durch Löschwasser in Mitleidenschaft gezogen. Durch die enge Bebauung der Vorstadt wurden die Löscharbeiten erschwert. Außderdem konnten die Löschmaßnahmen zunächst nur von zwei Seiten durchgeführt werden, da sich das Gebäude direkt an der Enz befand. Später wurde vom gegenüberliegenden Ufer ein Wasserwerfer in Stellung gebracht, um ein weiteres Ausbreiten zu verhindern. Ein weiteres angrenzendes Gebäude wurde durch den Brand an der Fassade und Fenstern beschädigt.
Neben der Brandverursacherin wurde eine weitere Bewohnerin wegen eines Kreislaufkollapses in ein Krankenhaus gebracht. Am Einsatzort befanden sich insgesamt zwölf Einsatzfahrzeuge und 71 Einsatzkräfte der Feuerwehr, zudem ein Notarzt, fünf Rettungswagen, 20 Rettungssanitäter sowie zwei Notfallseelsorger. Vom Polizeirevier Bietigheim waren vier Streifenwagen im Einsatz. Durch den Besigheimer Bürgermeister, welcher sich vor Ort ein Bild von der Lage machte, wurde die Notunterbringung der Hausbewohner veranlasst.

Ausgerückte Fahrzeuge:
MTW 19/2 LF 16 TLF 16/25

Notruf 112

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